
Der Lahntal-Radweg Streckenverlauf
Der Weg beginnt unterhalb des Lahnkopfes (624,9 m ü. NN) auf 612 m ü. NN. Er ist gut beschildert und führt auf einem Schotterweg bergab. Nach ca 3km ist der Weg bis hinter der Ortschaft Glashütte asphaltiert. Bis auf die Durchfahrt von Feudingen (asphaltiert) ist der Weg nun bis zum Ortseingang Bad Laasphe bis auf einige kurze Abschnitte geschottert. Ab Biedenkopf-Wallau verläuft der Lahntalradweg wieder über asphaltierte Feldwege. Die Kernstadt Biedenkopf wird nur südlich berührt. Zwischen Biedenkopf und Cölbe führt der Lahntalradweg meist im Bereich der Lahnauen oder der Bahnstrecke. Der Ort Cölbe muss zwar durchfahren werden, allerdings wurde gesondert ein Radweg angelegt, was auch im Bereich der Stadt Marburg der Fall ist.
In Niederweimar führt der Lahntalradweg direkt an einem großen Badesee, dem Weimarer See, vorbei. Die Durchfahrt von Gießen erfolgt ausschließlich rechts der Lahn, somit wird die Kernstadt nicht durchfahren. Bei Dutenhofen wird wiederum ein großer Badesee, der Dutenhofener See in einiger Entfernung passiert. Die Route führt seit der Verbesserung in 2002/2003 durch Heuchelheim. Der Lahntalradweg bleibt bis Wetzlar auf der rechten Flussseite. Kurz vor Wetzlar wird die Autobahn 45 (Sauerlandlinie) unterquert.
Zwischen Wetzlar und Stockhausen verläuft der Lahntalradweg nicht immer parallel zum Fluss. Auf dem Weg von Löhnberg über Weilburg, Limburg und Diez bis Balduinstein erwartet den Wanderer eine der schönsten Landschaften mit größtenteils absoluter Ruhe zum Entspannen.
In Diez mündet der Aartal-Radweg ein. Hinter Diez gelangt man in den schönsten Teil des Lahntales, fernab des Straßenverkehrs. Ein Teilstück des Radwegs entfernt sich zwischen Balduinstein und Laurenburg in einem Bogen mit steiler Auf- und Abfahrt über Holzappel von der Lahn. Um auch diesen Abschnitt der Lahn hautnah erleben zu können, bieten wir einen Radshuttle an. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit auf Nutzung der Regionalbahn. Die Fahrradmitnahme ist kostenlos. Der Ausbau dieses Abschnitts und damit der lange geforderte Lückenschluss direkt am Flusslauf soll seitens der Wirtschaftsförderung mit einem Betrag von bis zu einer Million Euro gefördert werden. Der Lückenschluss wird frühestens 2011 fertig gestellt sein. Hinter Laurenburg geht es dann wieder unten entlang des Flusses weiter.